Resultat nach vier Wochen…

27 11 2011

Nun lebe ich mit meiner (noch) Freundin ;-) und Stieftochter Lena schon zwei Monate in Aschaffenburg und durfte vor vier Wochen meinen Dienst bei der Feuerwehr Aschaffenburg antreten. Deswegen wollte ich euch heute mal berichten wie der Neustart bei Fam. Jacobs/Vieler so verlaufen ist.

Nachdem ich am 30. Oktober meine neue Bestzeit beim Frankfurt Marathon gelaufen bin, hieß es direkt am übernächsten Tag ab zum ersten 24 Std. Dienst meines neuen Dienstherren.
Im Vorfeld wusste ich schon, dass die Wachabteilung 2 (zu der ich zugeteilt worden bin) anders ist wie üblich ;-) Das sieht man daran, dass auf dieser Wachabteilung eine Vielzahl an extrem Sportlern rumlaufen, u. a. auch Weltmeister der Feuerwehrwertung bei der Langdistanzstaffel in Roth.
Im Vorfeld wurden schon kräftig Infos über mich eingeholt, um zu sehen mit was für einem durchgeknallten Sportler sie es zu tun haben werden;-)


Einsatztechnisch war der erste Dienst direkt eine Umstellung zur kleinen Dornröschenwache Altena. In der ersten Nacht wurden wir im Brandschutz direkt dreimal zur Hilfe gerufen.
So bekam ich natürlich keine Schonfrist…
Eins vorweg… ich bin super von allen Kollegen aufgenommen worden und fühle mich, als ob ich schon immer dazu gehören würde. Wie es bei Sportlern so ist,  wird auch bei uns versucht immer in einer Disziplin eine Bestmarke zu setzen, damit der Nächste wieder was zu kämpfen hat.
Laut Aussagen der Kollegen wurden schon richtige Wettkämpfe auf dem Rudergerät veranstaltet, bis der eine oder andere Kollege vom Gerät fiel ;-) Es wurde aber auch schon eine Laufveranstaltung samt Anhängen rund um die Wache organisiert, weil aus Spaß wieder einer herausgefordert wurde.

So kann sich sicher jeder denken der mich kennt, dass ich definitiv den richtigen Schritt gegangen bin.
Meine neue Herausforderung wird im nächsten Jahr der Sky Run am Messeturm Frankfurt sein genau genommen  die Fire-Fighter’s-Cup Feuerwehrmannschaften: Elite & Fighter

Dort starten die Aschaffenburger jedes Jahr und belegen immer einen Platz unter den ersten drei. Die Besonderheit dabei ist, dass wir nicht nur mit voller Ausrüstung (Schutzanzug, Helm, Sicherheitsstiefel) die 61 Stockwerke bzw. 1344 Stufen bewältigen, sondern wir werden auch mit angeschlossenem Pressluftatmer laufen. Wir erhoffen uns natürlich wieder gute Chancen, ganz vorne dabei zu sein (an alle von der BF Frankfurt und der Schweiz… passt auf: Diesmal bin ich dabei… gröhl! )
Wie ihr seht haben wir uns super eingelebt. Meine Stieftochter und auch meine Kinder, die jetzt immer mit dem Zug anreisen, fühlen sich super wohl in der neuen Heimat und Nicole hat auch ihren Platz bei ihrem neuen Arbeitgeber gefunden und hat jetzt sogar einen unbefristeten Arbeitsvertrag im öffentlichen Dienst bekommen.

Nun heißt es, wie ja schon berichtet, unsere Hochzeit am 17.12. über die Bühne zu bringen. Langsam steigt die Aufregung bei uns allen und wir freuen uns tierisch mit allen eine tolle Feier zu erleben.

Gruß
Frank


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